Die Mongolei

Floris: “In der Mongolei lief ich in einem richtig schicken Anzug neben einer Kamelkarawane durch kniehohen Schnee. Während wir so herumliefen, schoss der Fotograf ein paar Fotos, das Kamel machte nochmal einen ordentlichen Haufen, und als ich mich so umsah und der Tee bei der Jurte langsam abkühlte, beschloss ich, mich für die kommende Kollektion noch mehr reinzuhängen. Wahrscheinlich gibt es einfachere Mittel und Wege, sich inspirieren zu lassen, aber so hat es auf jeden Fall geklappt!”

Floris loopt door de omringt door een karavaan aan kamelen

Road Trip durch die Mongolei

Floris: "Alle halbe Jahre reisen wir, um weit entfernt einen Road Trip von ungefähr 1500 km zu unternehmen. Meine Lieblingstour bis jetzt war der Trip nach Alaska, dicht gefolgt von Nepal, Tansania und Island. Unser Ziel ist es, jedes Mal mit Fotos zurück zu kommen, bei denen sofort klar wird, dass sie weit weg von zuhause gemacht wurden, aber man trotzdem nicht gleich erkennt, an welchem Ort sie genau aufgenommen wurden. Die vielen Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung, die oft spartanischen Lebensbedingungen, die vollkommen verrückten Situationen, in die ich geraten bin und die wahnsinnigen Partyabende zählen zweifellos zu den ganz besonderen Highlights in meinem Leben. Reisen bereichert einfach ungemein! Hier habe ich ein paar Schnappschüsse von unserer Tour durch die Mongolei zusammengestellt. Der nächste Stopp (im Sommer 2019) ist dann Äthiopien!"

Auf jeder Reise versuchen wir, mit der ganzen Crew so ein richtig schlimmes Touristenfoto zu machen. War in der Mongolei gar nicht so einfach, aber dieses hier kann sich doch sehen lassen.
Mittlerweile bin ich Experte, wenn es um warmhaltende Hilfsmittel geht. Wärmekissen, elektrische Ohrenschützer, Thermoanzug und natürlich: Snowboots.
Tempel wie Sand am Meer. Was wären wir nur ohne diese ganzen heiligen Stätten.
Trockene -20 Grad. Schneidende Kälte, die durch Mark und Bein geht.
Umziehen. Immer und überall.
Hotels gibt es in der Tundra jedenfalls keine... Übernachten kann man bei nomadischen Bauernfamilien in Jurten.
Morgens haben wir zwischen Kamelen die Fotos für unsere Werbekampagne geschossen. Das war wieder einer dieser typischen „Wahnsinn, schon anders als den ganzen Tag hinterm Schreibtisch zu sitzen“-Momente.
Die Crew... Boys will be boys.
Die Mongolen sind ein stolzes Nomadenvolk
Unser Gästezimmer für die erste Nacht. Eine Jurte, die mit Kameldung und Steinkohle beheizt wird.
Unterwegs ein kleiner Zwischenstopp für ein Location Scouting. Wurde abgelehnt.
Hiervon gibt es in der Mongolei jede Menge.
Denen hier begegnet man in der Mongolei ständig: Frachtwagen voll mit Ziegen- und Schafsfellen.
Unser Kameramann, der sein Leben riskiert, indem er verkehrtherum auf dem Kamel sitzt.
Die Hauptstadt Ulaanbaatar. Bis vor nicht allzu langer Zeit waren Mongolen ausschließlich Nomaden. Man kann sehen, dass Häuser- und Städtebau nicht so deren Ding ist.
Die Mongolei: ein riesiges Land mit kleinen, über große Distanzen verteilten Ansiedlungen. Unmöglich, dafür befestigte Straßen anzulegen. Jeden Tag fahren wir stundenlang quer durch Steppe und Tundra.
In der Mongolei NIEMALS einen Tankstellenstopp auslassen!

Video

Floris: "Neben den Fotos machen wir jedes Mal auch noch einen Wahnsinnsfilm. Alle Stunts mache ich selbst! Motorrad fahren in Costa Rica, mit einem Pferd über eine Hängebrücke in Nepal reiten, auf der Ladefläche eines Pritschenwagens durch Tansania reisen, in Alaska auf Suppendosen schießen, zwischen wilden Rentieren in Lappland posieren oder wie für diesen Film hier zwischen super aggressiven Kamelen durch die Mongolei laufen – ich mach das alles ohne mit der Wimper zu zucken. Dieser Typ hier ist der Tom Cruise des niederländischen Schuhhandwerks!"

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